Mit dem Ball durchs Leben:

Konzept und Umsetzung:


Projektpartner:


Trägerschaft:


Mit finanzieller Unter- stützung des BMZ.
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Aktuelles



Gemeinsam „Über den Spielfeldrand hinaus“ schauen




Schulen in ganz Deutschland nutzen erfolgreich das von KICKFAIR entwickelte Bildungskonzept Straßenfußball für vielfältige Maßnahmen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit und entwickeln zusammen mit KICKFAIR den Ansatz kontinuierlich weiter. Mit finanzieller Unterstützung des BMZ soll nunmehr unter dem Titel "Über den Spielfeldrand hinaus" in den nächsten 3 Jahren (2012-2014) ein Modell entwicklungspolitischer Bildungsarbeit entwickelt und umgesetzt werden, in dem die Auseinandersetzung mit Themen Globalen Lernens nicht einseitig in Deutschland und aus der Perspektive des „Nordens“ geschieht, sondern in einem fortlaufenden Dialog und Austausch über Perspektiven, Sichtweisen, Gedanken und Visionen mit Jugendlichen aus der ganzen Welt.

In der Umsetzung wird dabei an Ausgangspunkte angeknüpft, die im Rahmen des Projektes „Fußball verbindet“ erfolgreich geschaffen wurden:



  • Das mit Partner-NGOs aus der ganzen Welt entwickelte und gemeinsam betreute weltweite Netzwerk aus Schulen, die alle über den Straßenfußball im Bereich soziales und globales Lernen arbeiten

 
  • Modellhaft erprobte Lernformen des internationalen Austauschs wie in verschiedenen Ländern parallel stattfindende Projektwochen zu globalem Lernen, die Entwicklung gemeinsamer Lernprojekte zu bestimmten Themen im Rahmen von Schulpartnerschaften, synchron stattfindende schulinterne oder kommunale Veranstaltungen, weltweite Auseinandersetzung und Austausch zu globalen Fragestellungen durch den parallelen Einsatz von didaktischen Materialien

  • Gemeinsam entwickelte Unterrichtsmaterialien, die über persönliche Geschichten verschiedene Themenfelder globalen Lernens (z.B. internationale Zusammenarbeit und Globalisierung, soziale Ungleichheit, Menschenrechte, Gleichstellung, Krieg und Konflikte, etc.) eröffnen und so die Erfahrungen, Sichtweisen und verschiedenen Perspektiven von Schüler und Schülerinnen weltweit in einen Dialog bringen

"Über den Spielfeldrand hinaus" ist eingebettet in das weltweite Programm Fußball - Lernen - Global und wird fortlaufend auf der dreisprachigen Internetplattform www.fussball-lernen-global.org dokumentiert und dargestellt.




Bundesweites Lehrertreffen bei KICKFAIR



 

19-02-2012 |Zum Lehrertreffen am 16. und 17. Februar waren Schulen aus ganz Deutschland angereist, um sich über 2 Tage hinweg intensiv über die Bildungsarbeit mit Straßenfußball auszutauschen. In einem ausführlichen Rückblick auf die beiden vergangenen Projektjahre wurden zunächst positive Erfahrungen an den einzelnen Schulen vorgestellt und verglichen.

Ein besonderes Augenmerk lag auf der Vielfalt der Möglichkeiten, mit der die einzelnen Schulen das von KICKFAIR entwickelte Bildungskonzept Straßenfußball an ihrer Schule einsetzen: in der Verbindung mit dem Streitschlichterprogramm, als spielerisches Mittel zur Förderung sozialen Lernens, als Zugang zu globalen Lernthemen bis hin zur Möglichkeit, das Bildungskonzept curricular im Ganztagesbereich oder als Wahlpflichtfach zu verankern.

 

 

Für Herausforderungen bei der pädagogischen Arbeit und bei der Verankerung des Bildungskonzeptes an der Schule und im Kollegium wurden gemeinsam Lösungsideen entwickelt.

Anschließend wurde der Blick in die Zukunft gerichtet und Möglichkeiten erörtert, wie die weltweite Vernetzung mit Schulen und Partner-NGOs weiter ausgebaut und über Straßenfußball vielfältige Brücken zu Jugendlichen anderer Länder und Kulturen geschlagen werden können: über simultan in verschiedenen Ländern stattfindende Projektwochen oder Veranstaltungen, über den Aufbau einer globalen Austauschplattform für Jugendlichen bis hin zur Idee einer weltweiten Straßenfußball-Staffel.






KICKFAIR von UNAOC und BMW Group ausgezeichnet





19-12-2011 |KICKFAIR wurde vergangene Woche in der Hauptstadt von Katar für seinen Bildungsansatz der interkulturellen und globalen Lernens
mit dem Intercultural Innovation Award der United Nations Alliance of Civilizations (UNAOC) und BMW Group prämiert.





Für den Preis hatten sich mehr als 400 Projekte aus 70 Ländern beworben. Die nach Urteil einer international besetzten Expertengruppe 10 innovativsten Ansätze für interkulturelles Lernen 
wurden zur Präsentation und Feier nach Doha eingeladen, an der auch UN Generalsekretär Ban Ki-moon teilnahm. Die Vereinten Nationen und die BMW Group würdigen mit dieser Auszeichnung Organisationen, die sich durch neue Ansätze um interkulturelles Miteinander verdient machen.



KICKFAIR wurde unter anderem für den bundes-weiten und weltweiten Einsatz des Unterrichts-materials „Mit dem Ball durchs Leben“ ausgezeichnet, das im Rahmen von "Fußball verbindet" von KICKFAIR und dem Institut für Friedenspädagogik Tübingen mit finanzieller Unterstützung durch das BMZ entwickelt wurde.
 

Das Material stellt reale Biografien von jungen Frauen und Mädchen vor und eröffnet Jugendlichen so den authentischen Zugang zu unterschiedlichen Lebenswelten, sozialen Kontexten, Kulturen und politischen Fragestellungen. 
Mit dem Material hat KICKFAIR Workshops an Schulen in ganz Deutschland durchgeführt. Beim internationalen KICKFAIR- Festival „Mit dem Ball durchs Leben“ hatten sich vergangenen Juli Jugendliche aus der ganzen Welt über die Biographien ausgetauscht und eine gemeinsame Vision für ein friedliches Zusammenleben entwickelt. Im Rahmen des von KICKFAIR und seinen internationalen Partnern aufgebauten globalen Schulnetzwerkes „Fußball – Lernen – Global“ wurde das Material bereits weltweit genutzt. Der Austausch zwischen Jugendlichen weltweit, die sich mit den Biographien auseinandersetzen, soll in Zukunft noch weiter ausgebaut und intensiviert werden.




→ Link Medienpaket "Mit dem Ball durchs Leben"






Street Football wins Racism – Kommunale Veranstaltung an der Mühlendorf Oberschule in Teltow



24-11-2011 I Am 22. November hatte die Mühlendorf Oberschule zur Veranstaltung „Street Football wins Racism“ in die Stadthalle Teltow eingeladen. Fatuma Abdulkadir Adan, die diesjährige Gewinnerin des Stuttgarter Friedenspreises, war zu Gast. „Zielen um Tore zu schießen, nicht um zu Töten“ – mit diesem Motto lässt Fatumas die Friedensarbeit zusammenfassen, mit der sie sich in Kenia für ein friedliches Zusammenleben zwischen den verfeindeten Stämmen einsetzt. Über Fußball kämpft sie dort auch für mehr Rechte für Mädchen und Frauen. Mehr als 200 Zuschauer waren in die Stadthalle gekommen, um mehr über ihre Arbeit zu erfahren – und über die Projektarbeit an der Mühlendorf Oberschule. Deren Schülerinnen und Schüler hatten sich schon seit mehreren Wochen mit Fatumas Biographie auseinandergesetzt und die Veranstaltung vorbereitet. Zu Beginn der Veranstaltung hatten sie dann auch zunächst das Wort und stellten Fatumas Arbeit und ihr Land vor. Zudem berichteten sie von ihren eigenen Straßenfußball-Aktivitäten, mit denen sie sich in ihrem Umfeld für ein friedliches Zusammenleben und gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit engagieren. Dabei wollen sie sich an Fatumas Vorbild orientieren.



 

 

Dass über Straßenfußball viel erreicht werden kann, wurde deutlich, als die Jugendlichen ihre Begegnung mit chilenischen Partnerschulen im Sommer vorstellten und von ihren Plänen für das nächste Jahr erzählten: In einer parallel in Deutschland undChile geplanten Projektwoche werden sie Anfang nächsten Jahres mit ihren chilenischen Partnern über Fatumas Biographie und Themen wie Gewalt, Mobbing und Diskriminierung diskutieren.

An der Veranstaltungen nahmen auch Kinder und Jugendliche aus der Carl-Zeiss-Oberschule und der Grundschule am Insulaner in Berlin teil. Alle drei Schulen sind Teil des weltweiten Schul-Netzwerkes Fußball – Lernen – Global und hatten bereits im Vorfeld der Veranstaltung die Möglichkeit gehabt, Fatuma persönlich kennen zu lernen. In sehr eindrücklichen Begegnungen unterhielten sich die Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassen mit Fatuma persönlich über ihre Arbeit. Oft reichte die Zeit gar nicht aus, um den Ansturm an Fragen zu beantworten, den die Jugendlichen an Fatuma. Auf die Frage, was sie von ihrem Aufenthalt nach Kenia mitnehmen wird, antwortete sie dann am Ende: „Die Gewissheit, dass ich hier in Deutschland Freunde gefunden habe“.

Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Projektes „Street Football wins Racism“ durch die Amerikanischen Botschaft unterstützt.






Fatuma Abdulkadir Adan trifft Jugendliche in Plochingen und Ostfildern– Globales Lernen live



20-11-2011 I Fatuma Abdulkadir Adan ist die Gründerin von HODI (Horn of Africa Development Initiative) in Marsabit, im Norden Kenias. Seit 2003 organisiert die 33-jährige Juristin dort Fußballspiele für verfeindete Stämme. Ihr Motto ist: Shoot to score, not to kill – Zielen, um Tore zu schießen, nicht um zu töten. Ihre Geschichte ist Teil von Mit dem Ball durchs Leben. Viele Jugendliche in Deutschland haben bereits von Fatuma gehört. So auch die Schülerinnen und Schüler der Marquardtschule in Plochingen und der Erich-Kästner-Schule in Ostfildern. Und jetzt hatten sie die Möglichkeit, Fatuma zu treffen und ihr direkt Fragen zu stellen. Dieses hautnahe Erlebnis hat die Jugendlichen beeindruckt.



Sobald Fatuma das Klassenzimmer der 5/6 der Marquardtschule betritt, gehen die Fragen los. „Wie gehst du mit den Morddrohungen um?“, „Gibt es bei euch auch eine Polizei?“ und „Wie sieht bei euch die Schule aus?“. Die Jugendlichen hatten sich bereits mit Fatumas Biographie beschäftigt und wollen nun alles genau wissen. Fatuma sitzt im Klassenzimmer mit ihrem langen schwarzen Gewand und Kopftuch. Die Muslime in der Klasse wollen wissen, nach welchen Traditionen Fatuma in Kenia lebt. Mexhide hört aufmerksam zu, wenn Fatuma erzählt, wie es den Mädchen in Marsabit geht. Auch Mexhide ist Muslima, aber ein solches Leben kann sie sich nicht vorstellen. „Mädchen in eurem Alter wären längst verheiratet, viele hätten bereits ein oder zwei Kinder.“ Die Jugendlichen können kaum glauben, was sie da hören.



Zusammen gehen die Schülerinnen und Schüler mit Fatuma in die Schulküche. Linsen mit Spätzle stehen dort heute auf der Speisekarte. Die Jugendlichen wirbeln um Fatuma herum. Als Fatuma dann ankündigt, dass sie als Nachspeise Donuts machen wird, sind alle dabei. Der Abschied ist sehr emotional. Fatuma verspricht, allen Mädchen ein Kopftuch zu schicken, die Jungen bekommen die traditionelle Kopfbedeckung der Männer Kenias, außerdem möchte sie Brieffreundschaften zwischen den Jugendlichen in Marsabit und Plochingen fördern. Die 5/6 der Marquardtschule schenken Fatuma ein Holzpuzzle, das sie selbst im Werkunterricht hergestellt haben. „Wenn man es zusammensteckt, ergibt es eine Brücke. So wie du durch den Fußball Brücken zwischen den verfeindeten Stämmen baust“, sagt Laura, als sie Fatuma das Geschenk überreicht.

 

 

Zwei Tage später trifft Fatuma Schülerinnen und Schüler der Erich-Kästner-Schule (EKS). Fast die komplette Schule ist anwesend und will hören, was die junge Anwältin aus Kenia zu erzählen hat. Fatuma erzählt, dass bei ihren Turnieren die Teams aus verfeindeten Stämmen gebildet werden, die sich sonst umbringen. Auf dem Spielfeld entstehen Konflikte wie im Alltag auch. Aber beim Fußball bringt Fatuma die Menschen zusammen. Hier sollen sie über ihre Konflikte sprechen. „Und danach können sie wieder gemeinsam spielen.“ Im Alltag hätten sich die Streithähne vermutlich umgebracht.
Fatuma beginnt zu erzählen und schon schnellen die Hände in die Höhe. Viele Fragen. Fatuma bemüht sich, alle zu beantworten. Jeder soll an die Reihe kommen.

Als sich die Klassensprecher und –sprecherinnen bedanken, wird deutlich, was der Besuch ausgelöst hat. Die Jugendlichen haben aus der Begegnung mit Fatuma mitgenommen, dass es sich lohnt, Konflikte auf andere Weise zu lösen als mit Gewalt. Das Beispiel von Fatuma’s Fußballturnieren zwischen verfeindeten Stämmen hat sie zum Nachdenken angeregt. „Ich finde Deutschland toll, weil die Jugendlichen hier so offen sind! Ich will unbedingt wieder herkommen. Aller guten Dinge sind Drei!“, so das Fazit von Fatuma.

Durch die direkte Begegnung mit Fatuma konnten die Jugendlichen in Deutschland die globale Dimension des Straßenfußballs konkret erfahren. Der Einblick in die Lebenswelt von Jugendlichen in Kenia hat viele Fragen ausgelöst. Probleme in Kenia wurden besprochen, aber auch ähnliche Probleme hier in Deutschland. Dabei fand die Auseinandersetzung über authentische Beispiele statt. Fatuma ist auf die Interessen und Fragen der Jugendlichen eingegangen und hat diese zum Ausgangspunkt ihrer Erzählungen gemacht. Auch sie wird wiederum ihre Eindrücke und Erlebnisse nach Kenia mitnehmen und den Jugendlichen von Hodi davon erzählen. Im nächsten Schritt können sich die Jugendlichen aus Deutschland und Kenia dann via Internet austauschen.






Straßenfußball Projekttage an der Grundschule am Insulaner

 

28-10-2011 I Die 22 SchülerInnen der Grundschule am Insulaner in Berlin beschäftigen sich schon länger mit Straßenfußball. Insbesondere im Sportunterricht spielen sie in gemischten Teams und nach besonderen Fairplay-Regeln. Deswegen waren sie von der Idee, einen Projekttag zum Thema Straßenfußball zu gestalten, begeistert. Einen Tag lang konnten sie sich mit den Ursprüngen des Straßenfußballs und dem Teamen beschäftigen. Nach einer kurzen Einführung in die Spielweise ging es direkt in die Praxis über. In kleinen, gemischten Mannschaften konnten die SchülerInnen im Spiel die Besonderheiten des Straßenfußballs ausprobieren.

 

 

Einige trauten sich auch direkt erste Aufgaben des Teamens kennenzulernen und selbst zu erfahren. In einem nächsten Schritt sollten diese ersten Erfahrungen in der Theorie vertieft werden. In Kleingruppen diskutierten die SchülerInnen die Ursprünge des Straßenfußballs und setzten sich intensiv mit der Rolle, Aufgaben und Herausforderungen des Teamers auseinander. Den Abschluss bildete eine Reflexion über das Gelernte. Auch in Zukunft wollen sich die SchülerInnen weiter mit dem Thema Straßenfußball auseinandersetzen und ihr Erfahrungen als Teamer vielleicht bald in einem Turnier vertiefen.






Klimawandel konkret – Eine Veranstaltung zum Klimawandel an der Grundschule am Insulaner in Berlin

21-10-2011 I Am 10. November lädt die Grundschule am Insulaner gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung und Oxfam zu der Veranstaltung „Klimawandel konkret “ ein. Die Veranstaltung findet von 8:15 bis 10:15 in der Schule am Hanstedter-Weg 15 in Berlin statt. Zukiswa Millicent Nomwa aus Südafrika, Hauwa Uma-Mustaphar aus Nigeria und Serafhina Gigira Aupong aus Papua-Neuguinea besuchen die Grundschule am Insulaner in Berlin, um den Kindern der Klassen 5 und 6 zu erzählen, wie die Folgen des Klimawandels bereits heute den Alltag der Menschen in ihren Ländern beeinflussen. Dazu haben sie Fotos mitgebracht und versuchen, den Kindern alle Fragen zu beantworten.

 

 

Fußball und globales Lernen gehört an der Grundschule am Insulaner schon seit längerem zusammen. Ausgehend von der Plattform Straßenfußball hat sich die Teilnahme an verschiedenen Projekten ergeben, die sich zunächst mit dem Alltag von Kindern anderer Länder befassten und schließlich das Thema “Klima und Klimawandel” zu einem der inhaltlichen Schwerpunkte werden ließ. Inzwischen wurde die Grundschule am Insulaner zum dritten Mal als “Klimaschule” ausgezeichnet. Mehr als 30 Kinder nahmen an Klimaakademien von “Plant-for-the-Planet” teil und ließen sich zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ausbilden. Eine sehr engagierte Gruppe setzt sich hier besonders ein und hat nicht nur die letzte Klimaakademie in Berlin durchgeführt, sondern bereits viele Vorträge zum Thema in anderen Klassen, anderen Schulen und sogar auf einigen Fachtagungen gehalten, zuletzt z.B. auf dem Jugend-Klima-Gipfel 2011.



Pressemitteilung zur Veranstaltung






Weltweiter Einsatz von "Mit dem Ball durchs Leben"

 

21-10-2011 I Das Unterrichtsmaterial "Mit dem Ball durchs Leben" wurde nicht nur an Schulen in Deutschland, sondern auch schon weltweit eingesetzt. Der folgende Film enthält Interviews mit Lehrern, Schülern und den internationalen Partnern des Projekter über ihre Arbeit mit den Biographien.

 

 

Gemeinsames Ziel von KICKFAIR und seinen Partnern ist es, das Material weiterhin für globales Lernen zu nutzen und darüber auch den inhaltlichen Austausch zwischen Jugendlicher der verschiedenen Ländern zu fördern.








Straßenfußball-Projekttage an der Gesamtschule Wulfen

 

20-10-2011 I Die Straßenfußball-Projekttage sind mittlerweile fester Bestandteil des Schullebens an der Gesamtschule Wulfen. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 setzen 2 Tage lang intensiv mit Straßenfußball auseinander: mit dem Ursprung der Methode in Kolumbien, der globalen Dimension des Straßenfußballs und mit der Rolle und den Aufgaben eines Teamers (Mediators) beim Straßenfußball. Die Jugendlichen durchdachten verschiedene Moderationstechniken, die am zweiten Tag direkt in einem Jahrgangsturnier angewandt werden konnten. Die jungen Erwachsenen wechselten dabei ihre gewohnte Perspektive eines Spielers in die eines Mediators. Unterstützt wurden sie von Gina, Irina und Christina, drei erfahrenen Straßenfußball-Mentorinnen aus der Jahrgangsstufe 12.

 

 

Mit den Straßenfußball-Projekttagen, an denen rund 60 Jugendliche teilnahmen, wurde damit wieder der Grundstein für weitere Aktivitäten in Laufe des Schuljahres gelegt. „Wir möchten uns gerne in den nächsten Wochen im Schulunterricht an der Methode versuchen und so gewonnenen Erfahrungen an jüngere MitschülerInnen weiter geben“, brachte es am Ende der zwei Tage der 16-jährige Cem auf den Punkt.

Aber auch für den eigenen Jahrgang waren die beiden Tage eine sehr positive Erfahrungen: „In diesen zwei Tagen sind wir uns näher gekommen und konnten Vertrauen zu unseren Klassenkameraden und Kameradinnen aufbauen“, so eine der Teilnehmenden. Hierbei haben sicherlich auch die Inhalte zum Teambuilding zu Beginn des Workshops beigetragen. Marcel Mauz, Youth-Leader bei KICKFAIR hatte hierzu verschiedene Interaktionsspiele von Straßenfußball-Projekten aus der ganzen Welt vorgestellt.






"Mit dem Ball durchs Leben" inspiriert Jugendliche aus Deutschland



 

28-07-2011 | Shehide von der Marquardtschule Plochingen fühlt sich inspiriert von "Mit dem Ball durchs Leben". Eine junge Frau hat es ihr besonders angetan: Amira Muhammad Sulaiman Fahidat. "Weil sie sagt, dass man seinen Traum niemals aufgeben sollte", meint Shehide.

Sie sah Amira zum ersten Mal auf einem Poster. Denn Amiras Biographie ist Teil der Posterserie "Mit dem Ball durchs Leben". Dort erzählt die junge Palästinenserin von ihrem Leben. Und welche Rolle der Fußball für sie spielt. Weil sie Teil des Projektes "Twinned Peace Football Schools" ist, hat sie die Möglichkeit bekommen, Israelis zu treffen - etwas, was im normalen Alltag von Palästinensern kaum vorkommt. Doch die Twinned Peace Football Schools schaffen es, Mädchen und Jungen aus Israel und Palästina zusammen zu bringen. Gemeinsam spielen sie Fußball und lernen "die andere Seite" kennen.

 

 

Und dann war Amira in Deutschland beim KICKFAIR-Festival und Shehide aus Plochingen hatte die Möglichkeit, sie persönlich zu treffen. Shehide hat Amira gesagt, wie beeindruckt sie von ihrer Geschichte ist und dass sie viel Respekt vor ihrem Engagement und Mut habe.

Shehide wollte diese Erfahrung mit ihren Klassenkameraden und den Lehrkräften der Marquardtschule teilen und schrieb ihre Erlebnisse in einem Bericht nieder. In einer Lehrerkonferenz berichtete sie vom Festival und ihrer Begegnung mit Amira.


Artikel über die Teilnahme der Marquardtschule am KICKFAIR-Festival aus der Esslinger Zeitung



Shehides Bericht über ihre Begegnung mit Amira

Bericht der Marquardtschule Plochingen auf der Schul-Homepage






Präsentationsfilm zu "Mit dem Ball durchs Leben"

 

15-07-2011 I Beim internationalen Festival "Mit dem Ball durchs Leben" wurde der folgende Präsentationsfilm zum Projekt erstmals im Theaterhaus Stuttgart vorgestellt (s. auch Artikel weiter unten).Er gibt einen Einblick in das mit 10 internationalen Partnerorganisationen erstellte Unterrichtsmaterial mit Lebensgeschichten von Mädchen und Frauen aus der ganzen Welt.

 

 

Er zeigt auch Beispiele, wie das Material aktuell auf der ganzen Welt in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eingesetzt wird. Und er enthält Interviews mit Lehrern und Projektpartnern über ihrer Erfahrungen mit dem Material.



"Mit dem Ball durchs Leben" ist als Unterrichtsheft mit DVD und als Posterserie erhältlich.


Weitere Informationen finden sie hier








Erstes Straßenfußball -Turnier in Lippstadt




 

12-07-2011 I. Die vor einem Jahr neu gegründete Gesamtschule Lippstadt richtete am Dienstag ihr erstes Straßenfußball-Turnier aus. Aus allen vier fünften Klassen spielten jeweils 3 Mannschaften miteinander. Geteamt wurden sie von ihren Schulkameraden. Zur Vorbereitung dafür hatten sie vor einigen Wochen an einer Teamerschulung von KICKFAIR teilgenommen. Seither wurde das dort Gelernte regelmäßig mit dem zuständigen Lehrer Günter Heine im Sportunterricht geübt und besprochen. Somit waren die Grundlagen geschaffen, um ein erfolgreiches und spannendes erstes Straßenfußball-Turnier für ihre Mitschüler und Mitschülerinnen durchzuführen. Am Turniertag waren die Schüler dann so begeistert und engagiert bei dabei, dass sie mehr und mehr Aufgaben übernommen haben, so zum Beispiel die Turnierleitung.

Neben dem Turnier gab es auch noch ein Rahmenprogramm, bestehend aus verschiedenen vertrauensbildenden Spielen. Diese wurden von Max Kirchhoff begleitet. Max ist Schüler der

 

 

Gesamtschule Wulfen und dort schon seit mehreren Jahren im Straßenfußball aktiv. Aktuell macht er ein Praktikum bei KICKFAIR und übernahm dabei unter anderem die Rolle, die Schule in Lippstadt als Mentor zu unterstützten. Am Ende des Tages waren sich Lehrer und Schüler alle einig, dass ihr großen Erwartungen an das Turnier sogar noch übertroffen waren.

Das Turnier war schon über eine längere Zeit in Zusammenarbeit mit der Gesamtschule Wulfen geplant worden. Beim bundesweiten „Fußball verbindet“ Treffen in Weimar am 23. und 24. November 2010 hatten sich beide Gesamtschulen zum ersten Mal getroffen. Danach übernahm die Gesamtschule Wulfen mit ihrer langjährigen Erfahrung im Bereich der Bildungsarbeit über Straßenfußball eine Mentorenrolle für die Lippstädter. Ein ersten Planungstreffen mit Schülern und Lehrern beider Seiten hatte am 8. März in Lippstadt stattgefunden. Auch anschließend standen die Wulfener beratend zu Seite.






Deutsch-chilenische Schulbegegnung in Teltow – Ein Verknüpfung der entwicklungspolitischen Programme ENSA, ASA und Fußball-Lernen-Global





 

08-07-2011 I Vom 17. bis zum 30. Juni fand an der Oberschule Mühlendorf im brandenburgischen Teltow die schon seit langem von Jugendlichen beider Seiten selbst geplante deutsch-chilenische Schulbegegnung im Rahmen des ENSA-Programms statt. Über zwei Wochen hatten die Jugendlichen Zeit, sich intensiv kennen zu lernen und auszutauschen.

Zentrales Element der Begegnung war die gemeinsame Auseinandersetzung mit den Biographien aus dem Medienpaket “Mit dem Ball durchs Leben”. Dies bot nicht nur einen Anlass, sich mit Ländern, Kulturen und Lebenswelten auf der ganzen Welt auseinanderzusetzen, sondern sich auch intensiv über die eigenen Biographien und Lebensrealitäten auszutauschen. Anschließend nahmen die Jugendlichen gemeinsam am internationalen Festival „Mit dem Ball durchs Leben“ in Stuttgart teil (s. untenstehender Artikel).


An dem Austausch waren sowohl auf deutscher wie auch auf chilenischer Seite Jugendliche mehrerer Schulen beteiligt. Schülerinnen und Schüler der Escuela Millahue und der Oberschule Hans-Klakow in Brieselang übernahmen bei der Begegnung eine besondere Verantwortung als Mentoren. Zwischen beiden Schulen besteht schon seit 2008 eine intensive Lernpartnerschaft, in deren Rahmen auch bereits Begegnungen stattgefunden haben.

 

Ihre vielfältigen Erfahrungen gaben die Jugendlichen beider Seiten im Vorfeld und in der Begleitung während der Begegnung an die Jugendlichen der “neuen” Schulen weiter. Durch ihre Funktion als Multiplikatoren konnten insgesamt über 60 Jugendliche beider Seiten direkt oder indirekt an der Begegnung beteiligt werden.

KICKFAIR und die chilenische Partnerorganisation CHIGOL – Gente Viva begleiten die Schulen nun schon seit mehreren Jahren in der Umsetzung von Straßenfußball als Bildungsansatz für soziales und globales Lernen. Durch die Verknüpfung der entwicklungspolitischen Programme ENSA und ASA mit dem globalen Schulnetz Fußball-Lernen-Global, das im Rahmen von “Fußball verbindet” weiterentwickelten wurde, ist es gelungen, nachhaltige und intensive Lernräume zu schaffen.

Fabian Zambelli aus Chile konnte im Rahmen seines ASA-Aufenthaltes bei KICKFAIR bereits von April an die Schulen in Deutschland intensiv in der Vorbereitung und Anschließend in der Umsetzung des Austausches begleiten. Aus der Beteiligung aller Schulen am globalen Schulprogramm und –netzwerk “Fußball-Lernen-Global”, das von KICKFAIR, CHIGOL und weiteren Partnerorganisationen umgesetzt wird, baute die Begegnung auf  ein großes Fundament an gemeinsamen Erfahrungen und Themenfeldern auf (s. weitere Informationen zum Programm auf www.fussball-lernen-global.org).






Internationales "Mit dem Ball durchs Leben"-Festival am Theaterhaus Stuttgart




 

06-07-2011 | Vom 27. Juni bis zum 3. Juli fand das Internationale Festival „Mit dem Ball durchs Leben“ im Rahmen der Frauen-Fuballweltmeisterschaft statt. 22 deutsche und internationale Teams erlebten ein rauschendes Fest mit interkulturellem Austausch, Workshops und einem Straßenfußballturnier.


Es war ein Festival für die Jugendlichen aus „Fußball verbindet“-Schulen aus ganz Deutschland und den internationalen KICKFAIR-Partnerorganisationen in Ruanda, Kambodscha, Chile, Israel und den Palästinensischen Gebieten, Kamerun, Südafrika, Brasilien und Indien. Das Festival war Höhepunkt der interkulturellen und globalen Zusammenarbeit im Projekt Fußball verbindet in den letzten zwei Jahren.
Zum Auftakt des Festivals gab es am Freitag Abend Fußball und Kultur im Theaterhaus Stuttgart. Dort wurden die Ergebnisse aus der internationalen Zusammenarbeit rund um das Projekt „Mit dem Ball durchs Leben“ eindrucksvoll vorgestellt.



Das Projekt stellt Biographien von jungen Frauen aus den Partnerorganisationen weltweit dar, in deren Leben Fußball eine ganz besondere Rolle spielt.
Die Frauen berichten eindrücklich von den gesellschaftlichen Herausforderungen, mit denen sie in ihren Heimatländern konfrontiert sind, und wie sie diese mit Hilfe von Fußball angehen.

 

Mit Amira aus den Palästinensischen Gebieten, Mili aus Israel, Michaela aus Deutschland und Tami Hay vom Peres Center in Israel waren vier der porträtierten Frauen anwesend und stellten sich den Fragen.
Ly Heang von Spirit of Soccer berichtete darüber hinaus über seine Workshops mit dem Material an deutschen Schulen, die er in den letzten Wochen durchgeführt hat. In Lebensgröße neben ihren Plakaten stehend bereicherten sie alle die Veranstaltungen mit ihren Berichten.

 In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde der Beitrag von Fußball für soziale Entwicklung diskutiert.



Der zweite offizielle Festival-Tag stand ganz im Zeichen des Straßenfußballs.
Die angereisten Teilnehmer spielten in bunt gemischten Teams. Gewinner waren am Ende alle. „Es war wichtig für uns, dass die Teilnehmer verstanden haben, dass es nicht nur um Fußball geht, man aber trotzdem gewinnen kann.“, sagte Florian Breimer von KICKFAIR.



Erfahrungsbericht von Irina, Thomas, Gabriel, Lukas und Max aus Wulfen

Link Unterrichtsmaterial "Mit dem Ball durchs Leben"







Teamerschulung Garching

 

14-07-2011 I Als Vorbereitung auf das 2. Garchinger Straßenfußballfestival mit dem Motto "Ke Nako – Es ist Zeit" fand am 14.07. für die TeamerInnen eine Teamerschulung statt. Daran nahmen SchülerInnen aus den fünften und sechsten Klassen der Hauptschule und des Gymnasiums sowie fünf SchülerInnen der siebten Klasse teil, die schon beim letzten Straßenfußballturnier Erfahrungen als TeamerInnen und SpielerInnen gesammelt haben.

 

 

Neben einem theoretischen Teil über die Aufgaben eines Teamers ging es vor allem auch darum, das Teamen in der Praxis zu üben. Dadurch konnten die SchülerInnen erste Erfahrungen sammeln und ihren Aufgabenbereich beim Turnier kennen lernen.








Straßenfußball-Schulung in der Stauferschule in Schwäbisch Gmünd




10-06-2011  | 

Die Grund- & Hauptschule „Staufer“ wurde einen Nachmittag von den Straßenfußball-Experten Jorge und Fabian aus Südamerika besucht. In einem ersten Schritt diskutierte die interessierte Gruppe den Ursprung von Straßenfußball in Kolumbien und die dortigen gesellschaftlichen Hintergründe Mitte der 90er Jahre. In einem zweiten Schritt lernten sie selbst die Regeln vom Straßenfußball kennen,

  machten erste Erfahrungen auf dem Court und in der Dialogzone beim Aushandeln und Diskutieren von Fairplay-Regeln. In einer abschließenden Reflexion des Workshops wurde deutlich, dass die Methode gut bei den Jugendlichen begeisternd ankam und die Gruppe auch in Zukunft mit dem Bildungsansatz Straßenfußball weiterarbeiten möchte.






Li Heang aus Kambodscha stellt sich vor

My name is Li Heang, I’m 27 years old and from the Organization Spirit of Soccer in Cambodia, which use football as a tool to educate the children about the land-mine. I am in Germany to learn and conduct the culture exchange with the Organization Kickfair. For me it is a fantastic opportunity to be here and learn a lot from the way they work to get more experiences and expand the idea for my job in my Organization and country. In the last weeks I have conducted the workshop in some schools in Germany. It really impressed me when I presented about my project and what I am doing in Cambodia.





Personal impressions of the workshops in schools of Football-Unites



All the students I met were so fantastic, even the small student and adults, they were so brave and smart to ask the question about the project and information and what they want to know. I am really surprised and interested with the way they did because through my experiences in Cambodia, when I talk or present to the student, they seem to be silent. But the students in the schools I visited, they heard something, were hunger to know and asked a lot of questions. I feel very proud of the kids in here.

It’s really important for the country for the next generation, that they have a good system to educate the student to get more courageous. I think that the possibilities in German schools are absolutely great here; every school I visited had his own sport class, an art room, performance room. I think it’s very important, that the student feel comfortable at school.



 

Mein Name ist Li Heang, ich bin 27 Jahre alt und von der Organisation Spirit of Soccer in Kambodscha, die Fußball als Medium benutzen um Kindern und Jugendlichen insbesondere Aufklärung über Landmienen zu ermöglichen. Ich bin in Deutschland, um in interkulturellen Young-Leader-Teams gemeinsam Inhalte zu weiter zu entwickeln und in diesen zu Lernen. Es ist eine fantastische Gelegenheit für mich hier zu sein und ich lerne eine Menge von den Arbeitsweisen. Dadurch sammle ich mehr Erfahrungen und erweitere die Ideen für meine Arbeit in meiner Organisation und in meinem Land. In den letzten Wochen habe ich unter anderem Workshops in zwei Schulen in Deutschland geleitet. Es war wirklich sehr beeindruckend für mich als ich mein Projekt und meine Arbeit in meinem Land vorgestellt habe.



Persönliche Eindrücke der Workshops in Fußball-Verbindet-Schulen



Alle Studenten, die ich kennengelernt habe waren so fantastisch, auch die kleinen Schüler und Erwachsenen, sie waren sehr mutig und neugierig und stellten mir viele kluge Fragen. Ich war wirklich überrascht und interessiert über ihre Art, wie sie fragten, weil durch meine Erfahrungen in Kambodscha, wenn ich dort rede oder präsentiere, scheinen die Jugendlichen zu schweigen und schüchtern zu sein. Aber die Schüler in Deutschland, wenn sie etwas hörten wollten sie mehr kennen lernen. Ich war sehr glücklich über die Kindern und Jugendlichen, die ich kennen lernen durfte.

Es ist sehr wichtig für das Land und für die nächsten Generationen, dass es ein gutes Bildungssystem hat, um junge Menschen für die Zukunft vorzubereiten und zu ermutigen. Ich denke, dass die Möglichkeiten in deutschen Schulen großartig sind. Jede Schule hat eine Sporthalle und Sport als Unterrichtsfach, einen Kunstraum und weitere Klassenraum. Ich denke, dass es sehr wichtig ist, dass sich junge Menschen in der Schule wohl fühlen.








Internationale Delegation besucht die Gesamtschule Wulfen




09-06-2011  |  In der Gesamtschule Wulfen war bereits kurz vor Unterrichtsbeginn eine gewisse neugierige Anspannung zu spüren - die Schülerinnen und Schüler erwarteten sehnsüchtig die angekündigte Delegation aus Südamerika und Asien. Schon bald konnte man spüren, dass Fabián (Chile), Jorge (Paraguay), Ezequiel (Argentinien) und Li (Kambodscha) von der Atmosphäre und der Motivation der Klassen begeistert waren. Nach einer offiziellen Begrüßung und Vorstellung begannen direkt 11 parallele Workshops zu verschiedenen Themen – die internationalen Gäste erklärten die Entstehung und Spielweise des Straßenfußballs und nahmen anschließend an verschiedensten Unterrichtsangeboten teil.

 

So übernahm Ezequiel den Kunstunterricht, Fabián unterstütze die Sportklassen, Jorge erklärte soziale Gegebenheiten in Südamerika während des Gemeinschaftsunterrichts und Lee leitete einen Englischkurs.

Durch die verbindende Ebene des Straßenfußballs konnten die vielfältigen Themen immer wieder mit der eigenen Erfahrung verknüpft und bereichert werden. Auf den arbeitsreichen Unterrichtsvormittag in den Klassenzimmern folgte ein Nachmittag auf dem Spielfeld – gespielt wurde nach der gemeinsamen Methode der Organisationen.






Unterrichtstag "Straßenfußball" in Lippstadt



08-06-2011  | 

Um mit Schülerinnen und Schülern einen möglichst authentischen und aufregenden Unterrichtstag zu erleben, besuchten Fabián aus Chile, Jorge aus Paraguay, Ezequiel aus Argentinien und Li aus Kambodscha die Gesamtschule Lippstadt. Ziel war es, die geschichtliche Entwicklung des Straßenfußballs und dessen Potentiale für junge Menschen in der ganzen Welt zu erarbeiten und zu diskutieren. Alle Beteiligten kamen zum Ergebnis, dass durch Straßenfußball eine Brücke zwischen Kontinenten und Kulturen errichtet und so Globales Lernen ermöglich wird.

  Im weiteren Verlauf des Tages konnten die Teilnehmer in einer Teamerschulung vertiefende Erfahrungen mit der Methode Straßenfußball sammeln und in der Dialogzone erstmals die Rolle eines Teamers einnehmen. Die Schülerinnen und Schüler hoffen, ihre „neuen internationalen Freunde“ bald wiederzusehen und freuten sich, einen etwas anderen Schultag erlebt zu haben.






Skype-Konferenz bringt neue Schülerinnen und Schüler aus Teltow und Santiago de Chile zusammen - ein Schülerbericht



06-06-2011  | 

Zur Vorbereitung unserer internationalen Schülerbegegnung zwischen den Schulen aus Teltow, Brieselang und Santiago de Chile schalteten wir am 06.06.2010 eine Skype-Leitung nach Santiago de Chile.

 Voller Erwartung und aufgeregt warteten wir um 16.00 Uhr (in Chile war es 10.00 Uhr ) auf die Verbindung zur Escuela Theressiana nach Santiago de Chile.

Wir sahen die Chilenischen Schüler das erste Mal und sprachen, übersetzt von meinem Mitschüler Daniel (seine Mutter kommt aus Peru), über unseren Musikgeschmack, über Freundschaften, stellten uns mit Namen und Interessen vor.

 

Es war ganz schön interessant, die Schüler aus Chile beim Sprechen auch mit anzusehen und uns auf diesem Weg zu unterhalten. Die chilenischen Schüler  wollten vor allem wissen, sie das Wetter hier ist und was wir in Deutschland essen. Wir werden am Flughafen die Schüler empfangen und das erste Wochenende gemeinsam in der Jugendherberge in Berlin zum Kennenlernen verbringen. Wir werden uns über unser Leben austauschen und sicher Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausfinden. Wir freuen uns auf das Wiedersehen am 17.06.2011!



                      Josephine Daniel (Jose)

Klasse 7b






Einstieg Straßenfußball in der Schillerschule Heubach



01-06-2011  | 

Eine engagierte Schülergruppe der Grund- und Werkrealschule in Heubach, zusammengesetzt aus verschiedenen Klassenstufen, hat in einem Workshop zu Straßenfußball und Globalem Lernen die Methode und mögliche Themenfelder kennengelernt. Zusammen mit Fabián aus Chile und Jorge aus Paraguay lernten sie den Ursprung der Methode in Kolumbien kennen, konnten erfahren, dass Straßenfußball in der ganzen Welt gespielt wird und in den verschiedenen Organisationen – wie auch in Heubach – einen Zugang für Soziales und Globales Lernen darstellt.

  Die anschließenden ersten gemeinsamen Spiele nach der Methode machte allen Beteiligten großen Spaß. In ersten Diskussionen in der Dialogzone konnten so Erfahrungen der besonderen Methode gesammelt werden. Nach den Pfingstferien will die Gruppe weiter an den Inhalten arbeiten und den bereits begonnenen Weg fortsetzen.






Straßenfußballexperten aus Südamerika stellen sich vor



 

Fabián aus Chile, Jorge aus Paraguay und Ezequiel  aus Argentinien realisieren für 3 Monate einen Austauschaufenthalt bei KICKFAIR. Sie kommen aus 3 verschiedenen Straßenfußball-Organisationen. In Deutschland besuchen sie bundesweit Schulen, die an Fußball verbindet teilnehmen und führen dort Workshops zu Straßenfußball und globalem Lernen durch.



Hallo, mein Name ist Jorge und ich bin aus Paraguay. Ich leite das Projekt  PARTIDÍ (Straßenfußball) in einem Internat  im Chaco in Paraguay, in Pa’i Puku. Dort arbeite ich gemeinsam mit der Organisation CDI (Centro para el Desarrollo de la Inteligencia), die in ganz Paraguay Straßenfußball-Projekte umsetzt. Das CDI ist eine Institution, die als wichtigstes Ziel die ganzheitliche Bildung von Personen verfolgt.Wir versuchen durch den Fußball Werte zu vermitteln und diese im Alltag zu leben. Auf diese Weise können wir eine bessere Gesellschaft erschaffen. Ich würde durch die Projekt gerne erreichen, dass die Jungen und Mädchen sich als Person entwickeln und ihre eigenen Fähigkeiten entdecken.





Hi, ich heiße Ezequiel Vázquez, bin 21 Jahre und und lebe in Bariloche in Patagonien, Argentien.

Ich arbeite bei Cre Arte, einer Organisation, die vom Staat keine finanzielle Unterstützung erhält.  Das Ziel von Cre Arte ist es, Menschen mit Behinderung die nötige Aufmerksamkeit zu verschaffen.




 

Wir wollen für Menschen mit Behinderung Räume schaffen, in denen sie sich durch ihre kreativen, kulturellen und künstlerischen Fähigkeiten verändern und ihre Lebensbedingungen und soziale Integration verbessern können. Mir persönlich würde gefallen, wenn sich jeder mehr der Realität bewusst wäre, in der wir leben und Strukturen aufgebrochen werden, die uns daran hindern uns als Personen zu entwickeln.

Ich denke, dass der Straßenfußball hierfür eine gute Möglichkeit darstellt. Meine Philosophie ist: egal, ob ich in Argentinien oder du in Deutschland lebst – wir sind beides Menschen des gleichen Universums.

 





Hola , hallo , hello, bonjour: Ich heiße Fabián Zambelli und lebe  im Viertel von Cerro Navia in Santiago de Chile. Ich arbeite seit  drei Jahren bei der Organisation CHIGOL. CHIGOL setzt Fußball als Mittel ein, um Räume zu schaffen, in denen Jugendliche Verantwortung übernehmen, friedlich zusammenleben und sich persönlich und sozial in ihrer kommunalen Lebenswelt weiterentwickeln können. Bei Chigol habe ich zunächst als Spieler angefangen, und viel für mich mitgenommen. Mit  der Zeit motivierte mich jedoch auch die Philosophie des menschlichen Fortschritts, die hinter den Projekte steht. Ich habe dann auch immer mehr Verantwortung in der Organisation übernommen, z.B. bei der Realisierung von Workshops oder Schulungen zum Thema Straßenfußball. So konnte ich wieder etwas zurückgeben. Am meisten hat mich dabei motiviert, dass wir durch Straßenfußball wichtige Werte für das Zusammenleben vermittelt können. Ich habe auch entdeckt, dass es für jede Person möglich ist, ihre Zukunft zu gestalten. Ich lade dich ein dieses Spiel zu spielen, das die Welt verändern kann!!!






Mit dem Ball durchs Leben Premiere in Reutlingen



Diane aus Brasilien neben ihrem eigenen Biographie-Poster

26-05-2011  | 

Einen ganzen Tag lang nahmen ca. 80 Schülerinnen und Schüler der BZN Hauptschule in Reutlingen an den Workshops Dialogzone Global mit den Straßenfußballexperten Jorge, Ezequiel und Fabián aus Südaerika teil. Dabei wurde auch die Ausstellung "Mit dem Ball durchs Leben" gezeigt. "Mit dem Ball durchs Leben" erzählt anhand von Postern 13 Lebensgeschichten von Mädchen und jungen Frauen, in deren Leben der Straßenfußball eine zentrale Rolle spielt. Nachdem die Jugendlichen zunächst alle 13 Poster angeschaut hatten, setzten sie sich anschließend in Kleingruppen intensiver mit einzelnenBiographien auseinander.

 

Eine der Protagonistinnen aus war sogar persönlich vor Ort: Diane Sousa war bei KICKFAIR zu Gast und konnte den Jugendlichen direkt Fragen beantworten und von ihrem Straßenfußballprojekt in Brasilien erzählen

Parallel setzte sich eine Gruppe von 20 Jugendlichen mit dem dem Thema der Mediation beim Straßenfußball auseinander und bereitee gemeinsam das für den 30. Mai geplante Straßenfußball-Turnier an der Schule vor.






"Vidas Paralelas" über Straßenfußball und Lebensstile in der Rauchbein-Schule in Schwäbisch Gmünd



23-05-2011  | 

In der Rauchbein Hauptschule in Schwäbisch Gmünd fand in einer klassengroßen Gruppe ein halbtägiger Workshop statt. Zu Beginn lernte sich die Gruppe mit internationalen Namens- und Interaktionsspielen kennen. Zusammen mit Jorge aus Paraguay und Ezequiel aus Argentinien unterhielt sich die Gruppe dann über weltweite Lebensstile und die Rolle des Straßenfußballs in den verschiedenen Ländern.

  Dazu brachten die beiden Südexperten Fragen und Antworten aus ihren Organisationen mit und berichteten in diesem Zusammenhang von der Zusammenarbeit mit Schulen im Rahmen von Fußball-Lernen-Global / Fútbol-Aprendizaje-Global. In einem letzten Schritt wurde dann Straßenfußball nach der gemeinsamen Methode gespielt.






Vidas Parallelas-Workshop in der Dialogzone Global in Rottenburg





19/20-05-2011  |  Insgesamt vier Klassen des Eugen-Bolz Gymnasiums in Rottenburg beschäftigten sich an zwei Tagen mit

ihren Sicht- und Denkweisen über ihren eigenen Alltag und den Alltag von Jugendlichen in ihrem Alter in Argentinien und Paraguay. Die Workshops wurden durch die ASA-Stipendiaten Ezequiel, Fabian und Jorge aus den Organisationen Cre-Arte, Chigol, CDI gemeinsam mit KICKFAIR durchgeführt. Die Gemeinsamkeit, auf beiden Seiten Straßenfußball nach derselben Philosophie gespielt wird, wurde für die Jugendlichen durch den direkten Dialog mit den Jugendlichen aus Südamerika authentisch erlebbar. Dies war nicht nur

für die Jugendlichen selbst, sondern auch für

 

Jorge aus Paraguay ein besonderes Erlebnis: “Der zweite Tag war ganz besonders beeindruckend. Die Jugendlichen waren sehr aufgeweckt und aktiv dabei und so konnten die Aktivitäten und Übungen mit großer Motivation erlebt werden, was in den anschließenden intensiven Reflexionen noch einmal zur Sprache kam.“

“El segundo día fue extraordinario, los chicos muy despiertos, activo y las actividades se ha realizado con mucha dinámica favoreciendo esto a una reflexión mucho más profundo y divertido.”

          (Jorge de Paraguay)






Schüler und Mentoren aus Brieselang, Teltow und Cerro Navia planen und entwickeln gemeinsam die bevorstehende Begegnung





19-05-2011 | Über 2 Tage hinweg planten Jugendliche aus der Mühlendorf-Oberschule Teltow bei KICKFAIR in Ostfildern ihre bevorstehende deutsch-chilenische Schulbegegnung. Dabei holten sie sich auch Ideen von Jugendlichen der Erich-Kästner-Schule in Ostfildern, die schon verschiedenen internationale Begegnungen durchgeführt hatten. Die geplante Begegnung ist aus der Weiterentwicklung der seit 2008 bestehenden der Schul- und Lernpartnerschaft zwischen Oberschulen Brieselang in Deutschland und der Escuele Millahue in Chile enstanden. Auf beiden Seiten übernehmen Jugendliche nun Verantworung als Mentoren und Multiplikatoren. So konnte die Partnerschaft auf die Oberschule in Teltow und ein kommunales Schulnetz in Chile ausgeweitet und so ein Netzwerk aufgebaut werden.



Lars und Lena, die bereits 2009 an der ersten Begegnung in Chile teilgenommen hatten, begleiteten die Gruppe als Mentoren nach Ostfildern.

Bereits über die letzten Monate hatten die beiden mit einem ganzen Mentoren-Team die in der Vorbereitung, dem Austausch und die Planung der Begegnung begleitet. Der Tag war gleichzeitig auch der Startschuss für nun folgende intensive Zeit für alle Beteiligten.

 Zwei Linien standen tagsüber im Fokus:

Zum einen wurde erarbeitet, wie sich die verschiedenen beteiligten Gruppen auf die Begegnung vorbereiten und zum anderen, welche Inhalte in den kommenden Wochen und Monaten im Mittelpunkt stehen sollen.



 

Am Ende des Klausurtages stand eine sehr emotionale Skype-Konferenz mit den chilenischen Jugendlichen, auf der die verschiedenen Ideen und Vorschläge präsentiert und diskutiert wurden. Gemeinsam wurden auch die nächsten Schritte vereinbart: in beiden Ländern wollen sich die Schüler mit der jeweiligen fremden Sprache beschäftigen, persönliche Vorstellungs-Videos drehen und Briefe schreiben sowie ein erstes einfaches Video zum diesjährigen Hauptthema „Straßenfußball und Gender“ erstellen. Anhand der Videos will die gesamte Gruppe dann während der Begegnung in das Thema einsteigen.



Die deutsch-chilenische Begegnung findet vom 17. Juni bis zum 3. Juli im Rahmen des ENSA-Schulaustausch-Programms statt.

Die gesamte Vorbereitung und Durchführung der Begegnung wird zusätzlich von dem chilenischen ASA-Stipendiat Fabian Zambelli begleitet, der von April bis Anfang Juli einen Aufenthalt bei KICKFAIR realisiert und dadurch mehrmals mit den Schülern aus Brieselang und Teltow direkt zusammenarbeiten konnte. In einem modellhaften Ansatz werden so die vom BMZ geförderten entwicklungspolitischen Programme ASA, ENSA und Fußball verbindet miteinander verknüpft.






Straßenfußball und globale Lebenswelten am Insulaner in Berlin





04 + 05-05-2011 |  Zwei ganze Tage beschäftigten sich fast 100 Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Insulaner in Berlin mit Fragstellungen zu verschiedene Lebenskontexten in Deutschland, Chile, Argentinien und Paraguay. Im Rahmen des Workshops „Vidas Parallelas“ tauschte sich die jahrgangsübergreifende Gruppe über eigene

 

 

Lebensstile, ihren Umgang mit Konflikten und kreative Lösungsansätze für konkrete gesellschaftliche Probleme in ihrer Umgebung aus. In der Schule übernehmen seit mehreren Jahren Schülerinnen und Schüler in vielfältigen Projekten Verantwortung für ihr Umfeld und die Kommune.







Dialogzone Global rundet das erste Straßenfußball-Trimester der Mörike-Schule ab





20-04-2011 |

In der Hauptschule ‚Mörike‘ in Tübingen haben sich Schülerinnen und Schüler zusammen mit Südexperten aus Chile, Paraguay und Argentinien mit der globalen Perspektive von Straßenfußball beschäftigt. Die Begegnung war zugleich der Abschluss des ersten Unterrichtstrimesters ‚Soziales und Globales Lernen durch Straßenfußball‘, das seit Anfang des Jahres als Wahlpflichtfach angeboten wird. Das Fach wurde in Zusammenarbeit mit KICKFAIR im ersten Trimester einmal pro Woche an der Schule durchgeführt.

Im Mittelpunkt dieses Tages standen die Begegnung und der Austausch der SchülerInnen mit den Straßenfußball-Experten welche den Tag mit internationalen Kennlernspielen eröffneten. In anschließenden Workshops wurden bisherige Erfahrungen mit der Methode Straßenfußball und der Rolle als Teamer ausgetauscht. In diesem Rahmen konnten die SchülerInnen  des Straßenfußballkurses ihr Wissen über die Spielweise Straßenfußball an interessierte SchülerInnen ihrer Altersstufe weitergeben.

 

Danach wurde in gemischten Teams ein erstes Turnier gespielt, durch das die im Kurs ausgebildeten TeamerInnen erstmals die Möglichkeit hatten andere Mannschaften zu teamen. Zum Abschluss wurde gemeinsam gegrillt.



Das Unterrichtsfach ‚Straßenfußball‘ der Mörike-Schule ist Teil einer umfassenden Weiterentwicklung und Systematisierung von Workshopkonzepten im Bereich des Sozialen und Globalen Lernens der letzten Jahre durch KICKFAIR. Auf der Grundlage des Bildungsansatz Straßenfußball entsteht ein Unterrichts-Curriculum, durch das die Methode Straßenfußball als Medium insbesondere für soziale und personale Kompetenzen im formalen Bildungsbereich genutzt werden kann.






Hoffnung Callejera 2011 - Mentor-Mentee Treffen in Teltow und Brieselang führt Oberschulen zusammen





18-04-2011 |

Am 17. und 18. April haben sich in Teltow und Brieselang zwei altersmäßig ganz gemischte Schülergruppen für ein erstes Kennenlernen getroffen. Beide Schulen sind Teil des Projekts ‚Hoffnung Callejera‘, das von Chigol und Kickfair seit 2008 zusammen mit Fußball-Lernen-Global-Schulen in Chile und Deutschland entwickelt wurde. Die Erfahrungen der Begegnungen 2009 und 2010 sowie die daraus entstandenen bilateralen Projekte zwischen der Hans-Klakow-Schule und der Millahue-Schule sind die Basis für das Folgeprojekt, in dem  nun vor allen Dingen Schülerinnen und Schüler aus Teltow und weiterer Schulen aus Cerro Navia (Santiago de Chile) mitwirken. Wie bisher werden die Begegnungen durch das Entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm (ENSA) der GIZ gefördert und begleitet.



In Santiago de Chile und in Brieselang/Teltow vernetzen sich nun die verschiedenen neuen Schulen mit jugendlichen Mentoren beider Experten-Schulen.
 

 

Im gesamten Prozess treten die letztjährigen Teilnehmer der Begegnungen als Mentoren für die neuen Schüler auf. So wurde der Sonntag des zweitägigen Treffens von 4 Jugendlichen der Hans-Klakow-Oberschule aktiv gestaltet. Im Mittelpunkt des Tages standen gruppendynamische Spiele und die Methode Straßenfußball. Am Folgetag nahmen 2 Mannschaften der Mühlendorf-Schule Teltow am Präventionstag der Oberschule Brieselang teil, in dessen Rahmen ein Straßenfußball Turnier durch die Mentorengruppe mit Unterstützung der Branderburger Sportjugend organisiert wurde. Begleitet wurde die Gruppe durch Fabián Zambelli von CHIGOL. Fabián ist Stipendiat des diesjährigen ASA-Programms.






Neu: Unterrichtsheft und FilmDVD "Begegnung Straßenfußball"




10-04-2011 | Der Film: Drei Kontinente, vier Länder und viele junge Menschen die sich engagieren. Ein gemeinsames Filmprojekt: Begegnung Straßenfußball. Junge Menschen von KICKFAIR (Deutschland), Cre-Arte (Argentinien), Formacào (Brasilien) und Espérance (Rwanda). Wo kommen sie her? Wie verändert Straßenfußball ihr Leben? Was machen sie als internationales Young Leader Team? Was haben sie bei der Fußball-WM in Südafrika erlebt? Wie ist ihre Vision von einer gerechten und gleichberecht-igten Zukunft in einer globalen Welt?


Das Unterrichtsheft:
Das Unterrichtsheft Begegnung Straßenfußball greift das Potential dieses eindrucksvollen Films auf.

 

Ein von Jugendlichen geschaffenes und äußerst authentisches Produkt wird somit zur Grundlage Globalen Lernens. Globales Lernen geschieht damit nicht abstrakt, sondern geht aus von Jugendlichen auf der ganzen Welt - von ihren Gedanken, ihrem Engagement und ihren Visionen.



Das Unterrichtsheft enthält 3 Unterrichtsmodule, die unabhängig voneinander benutzt werden können und verschiedene Themenschwerpunkte behandeln.
1. Begegnung Straßenfußball – Ein besonderes Filmprojekt
2. Straßenfußball selbst erleben
3. Globales Lernen - Perspektiven und Visionen

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Fußball verbindet-Mentor Peter Streun gewinnt den Prickheimer-Preis




Peter Streun mit seinem Teamer- und Orga-Team

02-04-2011 | Für seine Seminararbeit ´Demokratielernen durch Straßenfußball´ ist der Elftklässler und Schülersprecher vom Riemenschneider Gymnasium in Würzburg mit dem Prickheimer-Preis ausgezeichnet worden. Der diesjährige Pirckheimer-Preis wurde für herausragende Beiträge zum aktuellen Fokusthema ´Vielfalt meint mehr´ der Akademie C.-Pirckheimer-Haus verliehen.

 

Im Rahmen seiner Seminararbeit zeigte Peter Streun nicht nur verschiedenste Möglichkeiten auf wie Straßenfußball einen Beitrag zu Demokratie-Lernen leisten kann, sondern organisierte auch selbstständig eine Straßenfußball-Veranstaltung für seine Klassenstufe. Die Verleihung des Prickheimer-Preises würdigt somit das Engagement eines Jugendlichen für andere Jugendliche im Themenfeld ´Demokratielernen durch Straßenfußball´.






SMV-Großveranstaltung in Esslingen – Fussball-verbindet stellt sich vor



23-03-2011 | Mehr als 20 Schulen waren eingeladen zur Großveranstaltung der Schülermitverantwortung des Schulamtsbezirks Nürtingen. In mehreren Workshops stellte KICKFAIR die Arbeit und Möglichkeiten der Teilnahme an den Projekten „Fußball verbindet“ und „Fußball – Lernen – Global“ vor. Zentraler Inhalt war hierbei die Frage, wie Straßenfußball als Zugang für globales Lernen an Schulen genutzt werden kann.

 

Den Teilnehmern wurden dabei verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, das von KICKFAIR Bildungskonzept Straßenfußball an ihrer Schule zu verankern. Vor allem die Ankündigung von jugendlichen Straßenfußballexperten aus Südamerika weckte bei den LehrerInnen und SchülerInnen großes Interesse. Diese werden auch in diesem Jahr an Schulen Workshops zum Globalen Lernen anbieten.






Mit dem Ball durchs Leben - Lernmaterialien zur Frauen Fußball WM 2011





04-01-2011 | Mit dem Medienpaket "Mit dem Ball durchs Leben" verknüpfen KICKFAIR und das Institut für Friedenspädagogik Tübingen erneut ein Fußballgroßereignis mit Globalem Lernen und bereitet es didaktisch für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit auf.
Mädchen und junge Frauen aus der ganzen Welt erzählen, welche Bedeutung Fußball in ihrem Leben spielt, wie er ihre Entwicklung unterstützt hat und welche Herausforderungen sie zu überwinden hatten.

 

Durch eine abwechslungsreiche Auswahl der Biographien und durch die intensive Mitarbeit von sozialen Straßenfußballprojekten aus Kambodscha , Indien, Israel,Ruanda, Chile und Brasilien werden verschiedene Themenfelder für diebildungsarbeit und eine Vielfalt von Perspektiven geöffnet.

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Reflexion und Ausblick beim bundesweiten „Fußball verbindet“-Treffen in Weimar am 23. und 24.November





25-11-2010 | Über zwei Tage trafen sich „Fußball-verbindet“-Schulen aus ganz Deutschland in Weimar, um ihre Erfahrungen und Inhalte aus ihrer Arbeit im Bereich Straßenfußball und globales Lernen im Laufe des WM-Jahres zu vergleichen und auszuwerten. Gleich zu Beginn stellten die Schülerinnen und Schüler die von ihnen mitgestalteten Aktivitäten und Projekte ihrer Schulen vor. Anschließend arbeiteten Lehrer und Schüler getrennt in parallel stattfindenden Workshops an verschiedenen Themen rund um den Bildungsansatz Straßenfußball. In den Workshops stand auf beiden Ebenen der Austausch von Erfahrungen im Vordergrund, insbesondere im Hinblick auf die bundesweite Veranstaltungsreihe, an der alle Schulen teilgenommen hatte (s. Berichte weiter unten).

Probleme und Herausforderungen in der Projektarbeit und bei der Planung und Umsetzung der Veranstaltungen wurden besprochen und mögliche Lösungsansätze diskutiert. Neben der Arbeit mit der Spielweise Straßenfußball für Toleranz wurde auch die Dialogzone Global ausgewertet und weiterentwickelt (im Rahmen der Straßenfußball-Veranstaltungen konnten im letzten Jahr im Begegnungsraum der ‚Dialogzone Global‘ Schüler

 

gemeinsam mit Young Leadern aus Paraguay, Argentinien und Brasilien an globalen Fragestellungen arbeiten). Kreativ wurde es auch beim Malen von Bildern zum Thema „Wie möchte ich, dass wir in der Welt miteinander umgehen?“, die in schulübergreifenden Kleingruppen ohne zu sprechen gemalt wurden und beim Erfinden von Kurgeschichten zum Thema „faires Zusammenleben“. 



Am Treffen waren Schulen beteiligt, die im Rahmen von „Fußball verbindet“ erst dieses Jahr begonnen haben im Bereich Straßenfußball und globales Lernen zu arbeiten. Besonderst wertvoll waren hier die Erfahrungen der Schulen, die schon seit mehreren Jahren mit dem Bildungsansatz Straßenfußball arbeiten. Gemeinsam wurde das Ziel formuliert, diese Weitergabe von Erfahrungen im Rahmen eines Mentorensystems und einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen den Schulen weiter auszubauen. Gegen Ende des Treffens ging es dann vor allem um den Ausblick auf das Jahr 2011. Gemeinsam entwickelten Lehrer und Schüler Inhalte und Ideen für neue Projekte rund um die Frauen-WM 2011 in Deutschland.


→ Ergebnisprotokoll






KICKFAIR kooperiert mit der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e. V. (ASW) im Rahmen des Projektes „Frauen am Ball“



3-11-2010 I ´Frauen am Ball´ ist ein Bildungsangebot der Aktionsgemeinschaft Soldidarische Welt e.V. (ASW) für Schulen aus Berlin und Brandenburg. Anlässlich der Frauen-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland werden dabei Menschen- und Frauenrechte und globale Lernthemen thematisiert. Hierzu wurden von der ASW entwicklungspolitischen Unterrichtsmaterialien entwickelt und in Workshops den am Projekt beteiligten Schulen vorgestellt.

An zwei Workshops-Tagen zeigte KICKFAIR den Schulen zusätzlich Möglichkeiten auf, wie Straßenfußball als Lernzugang genutzt werden kann, um globales Lernen motivierend mit der Frauenfußball-WM und dem Handeln im eigenen Lebensumfeld verknüpft werden kann.

 

 

Hierbei wurden auch die vielfältigen Erfahrungen aus dem Projekt „Fußball verbindet“ vorgestellt. Die Schulen wurden eingeladen, sich an der für 2011 geplanten Veranstaltungsreihe bei „Fußball verbindet“ zu beteiligen.

Zudem planen die ASW und KICKFAIR ein gemeinsames Abschlussturnier aller ´Frauen am Ball´-Schulen, bei dem Ergebnisse vorgestellt und Erfahrungen ausgetauscht werden. Das Online frei zugängliche Bildungsmaterial der ASW bietet aber auch für die an „Fußball verbindet“ beteiligten Schulen viele Möglichkeiten, globales Lernen rund um die Straßenfußball-WM zu vertiefen.






Einstieg Straßenfußball an der Gesamtschule Lippstadt



30-10-2010 | Seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 beschäftigt sich die neu gegründete Städtische Gesamtschule Lippstadt mit der Spielweise Straßenfußball für Toleranz und dem dahinter stehenden Bildungsansatz. Bereits im ersten Schuljahr konnte der Ansatz in Absprache mit der Schulleitung modellhaft als Profilbereich in den formellen Unterricht verankert werden. Im Mittelpunkt dieses Sportprofils stehen in Lippstadt das soziale Miteinander und der konstruktive Umgang mit Konflikten. Ende September stellte Kickfair gemeinsam mit Günter Heine, dem Klassenlehrer des Profils, der interessierten Schülergruppe spielerisch die Methode Straßenfußball für Toleranz vor und diskutierte den ersten Umgang mit Fairplay-Regeln.

 

In einem ersten Modul bis zu Herbstferien vertieft die Schülergruppe die Methode und erlernt erste Regel- und Wertediskussionen anhand der Methode. Im Jahr 2011 gehören sowohl das Teamen der Methode als auch ein erstes selbstorganisiertes Turnier zu den selbstformulierten Zielen der Schule. Gemeinsame Vision ist es, den Bereich Straßenfußball und die damit verbundenen Lernchancen und -felder im Bereich soziales und globales Lernen schrittweise aufzubauen und im Schulalltag zu verankern.







Deutsch-chilenische Schulbegegnung an der Hans-Klakow-Oberschule in Brieselang


Vertrauensspiele zu Beginn der Begegnung

18-10-2010 | Vom 31.8. bis 18.9. fand die lang ersehnte 2. Begegnung zwischen den Schülerdelegationen der Hans-Klakow-Schule (Brieselang) und der Millahue-Schule (Santiago de Chile) statt. In Workshops zu Themen wie Demokratie, globale Werte sowie Straßenfußball und Konfliktlösung erarbeitete die Gruppe Lösungsstrategien und neue Ansätze für ihr Engagement in Brieselang und Santiago.



In ihrer nachhaltig angelegten Partnerschaft beschäftigen sich Jugendliche beider Schulen in einem kontinuierlichen Austausch mit globalen Lernthemen und Fragen des demokratischen Zusammenlebens.

 

Im Jahr der WM stand dabei die Auseinandersetzung mit der südafrikanischen Lebensphilosophie Ubuntu, die Entwicklung gemeinsamer Visionen für ein weltweites Zusammenleben und die Möglichkeiten der Einflussnahme im Vordergrund.



→  Link zum ausführlichen Bericht auf www.fussball-lernen-global.org






Projekttage der Gesamtschule Wulfen zum Thema Straßenfußball



04-10-2010 | In der Woche ab dem 04. Oktober fand in der Gesamtschule Wulfen für die elften Klassen eine Projektwoche zum Thema Straßenfußball mit mehreren von KICKFAIR geleiteten Workshops statt. Im Mittelpunkt der Woche stand ein von den Jugendlichen selbst organisiertes Turnier für die Schüler der 9. Klassen. So konnten die Schülerinnen und Schüler ihr neues Wissen gleich in die Praxis umsetzen und testen.



Unterstützt wurden sie hierbei von Max und Lukas aus der zwölften Klassenstufe, die im vergangenen Jahr bereits selbst ein großes Straßenfußball-Turnier für die gesamte Schule organisiert hatten. Als erfahrene Mentoren waren die beiden daher in die Planung und Durchführung der Workshops voll eingebunden.


 

Nach einer Einführung in die Methode des Straßenfußballs und das Thema Mediation ging es dann in verschiedenen Kleingruppen gleich an die Planung des anstehenden Turniers: Wo spielen wir und welche Materialien brauchen wir? Wer übernimmt die Rolle der Teamer und wie können wir uns darauf noch besser vorbereiten? Wer dokumentiert das gesamte Geschehen mit Fotos und Texten?

Aufgrund der guten jahrgangsübergreifenden Zusammenarbeit und Planung verlief dann auch das Turnier erfolgreich. In einer anschließenden Reflexion wurden die zwei Tage von den Schülerinnen und Schülern bewertet, Probleme und Positives benannt. Viele der Schülerinnen und Schüler wollen sich weiterhin für Straßenfußball an ihrer Schule engagieren und weitere Turniere organisieren.







Fotoausstellung zum Fußballturnier „Ke Nako - Es ist Zeit“



15-09-2010 | Die Fotoausstellung dokumentiert eindrucksvoll das Ergebnis der Zusammenarbeit von Jugendlichen der Hauptschule Garching und des Werner-Heisenberg-Gymnasiums. Unter dem südafrikanischen WM-Motto „Ke Nako – Es ist Zeit“ hatten die Jugendlichen über mehrere Monate hinweg gemeinsam ein Straßenfußball-Festival geplant und durchgeführt. Die Begegnung zwischen Schülerinnen und Schülern von Hauptschule und Gymnasium in kreativer Zusammenarbeit war ein wichtiges Anliegen des Projekts und wurde vor allem von Seiten der Schülerinnen und Schüler als äußerst positiv empfunden.


Für das Projekt ist es gelungen, ein kommunales Netzwerk aus der Mobilen Jugendarbeit Garching, den beiden Schulen, der Volkshochschule und der Stadtbibliothek Garching zu bilden.

 

Beim Aufbau des Netzwerks waren die Jugendlichen selbst maßgeblich beteiligt. Auf der Suche nach Unterstützung und Know-How waren Jugendliche aus dem Journalistenteam des Projekts auf den Fotoclub der Volkshochschule und auf die Stadtbücherei zugegangen. Der Fotoclub der VHS Garching begleitete daraufhin die Schülerinnen und Schülern bei der Dokumentation des Geschehens. Die Ergebnisse waren seit Ende Juli in einer Fotoausstellung in der Stadtbücherei Garching zu bewundern, aktuell befindet sich diese in der Volkshochschule von Ismaning. Im Anschluss wird die Ausstellung auch noch an weitere Standorte wandern und somit eine breite kommunale Öffentlichkeit erreichen.






Großes Straßenfußball Finale und Ubuntu Ausstellung auf dem Stuttgarter Schlossplatz





18-07-2010 |14 Mal wurde parallel zu Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika in Baden-Württemberg auf der Straße gekickt, Fairplay Regeln verhandelt und mit Ubuntu eine Brücke zur Regenbogen Nation am Kap geschlagen. Engagierte Sportvereine, Schulen und Integrationsnetzwerke setzten in den vier Wochen ein Baden-Württemberg weites Zeichen für Integration und Gemeinsinn. Fußball verbindet unterstützte in den einzelnen Spielorten die jugendlichen Teilnehmer in deren Auseinandersetzung mit dem dem Lernzirkel Modul Ubuntu und machte die jeweiligen Ergebnisse auf ein Ausstellungstafel sichtbar.

 

Alle Ausstellungstafeln zusammen bildeten nun beim großen Finale am 18. Juli auf dem Stuttgarter Schlossplatz eine gemeinsame, landesweite Ubuntu-Botschaft. Zusammen ergaben sie die Form des Soccer City Stadiums in Johannesburg und wurden so für einen Tag zum eigenen "Ubuntu Stadium" auf dem Stuttgarter Schlossplatz.



Einzelne Aussagen von Jugendlichen zur Lebensphilosophie Ubuntu






Fußball-Verbindet-Turnier in Wulfen





12-07-2010 | Auf dem Gelände der Gesamtschule Wulfen fand den gesamten Vormittag über ein Straßenfußball-Turnier statt. Das von den Schülern und Schülerinnen selbst organisierte Turnier bildete den Abschluss für eine fächerübergreifendes Arbeiten an der gesamten Schule im Bereich globales Lernen rund um die WM in Südafrika.



Auch das Turnier war in den vergangenen Monaten im Rahmen von Fußball-Verbindet durch Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen organisiert wurde. Ein Viererteam übernahm sämtliche Aufgaben, bereitete die teilnehmenden Mannschaften aus den 5. Und 6. Klassen vor, formte und begleitete zusammen mit ihrem Lehrer Uli Hengemühle die 15 köpfige Teamergruppe und organisierte die Rahmenbedingungen für das Turnier. Max aus der 11. Klasse bewertet den Prozess als „spannende Erfahrung, durch die ich in den vergangenen Monaten viel Neues lernen konnte. Natürlich gibt es einige Dinge die wir noch besser machen können, aber im Großen und Ganzen sind wir sehr zufrieden, was wir auf die Beine gestellt haben.“


 

Neben Mannschaften aus der eigenen Schule nahmen auch zwei Mannschaften aus dem Gymnasium Petrinum aus Dorsten an dem Turnier teil. Die Gesamtschule Wulfen möchte auch in Zukunft mit Schulen der Region kooperieren und gemeinsame Straßenfußball-Projekte umsetzen. Dabei schöpft die Schule aus Erfahrungen mit verschiedenen Themen rund um den Straßenfußball, hat in den vergangenen Jahren diese eng mit dem Schulalltag verbunden und so Fragen des täglichen Zusammenlebens und der Regelfindung bearbeitet.



Im Vorfeld des Turniers war der Fokus an der Schule auf globale Perspektiven gerichtet worden. In einem fächerübergreifenden Ansatz vertieften Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen Globale Themen anhand des Lernzirkels Südafrika. Auf der Veranstaltung selbst berichtet Luis Enrique des CDI aus Paraguay in einer Präsentation von der verbindenden Kraft des Straßenfußballs weltweit. In Interaktionsspielen und einer Straßenfußball-Partie nach Fairplay-Regeln wurde für die Jugendlichen erfahrbar, dass die Arbeitsweisen und Visionen in Paraguay und Deutschland viele Gemeinsamkeiten haben.






Straßenfußball-WM mit südafrikanischem Spirit

in Köln-Nippes



06-07-2010 | Wie aus einfachsten Mitteln, einer langer und intensiven Vorbereitung und viel Kreativität ein außergewöhnlicher Tag auf einem geteerten Schulhof gestaltet werden kann, hat eine 18köpfige Schülergruppe aus dem Gymnasium Köln-Nippes gezeigt. 12 Mannschaften der 5., 6. und 7. Klassen sowie 2 Mannschaften der benachbarten Hauptschule Köln-Nippes nahmen am großen Straßenfußball-WM-Turnier der Schule teil.

Ein wichtiges Anliegen der Schüler im WM-Jahr war dabei, den „südafrikanischen Spirit“ auf ihrem Pausenhof aufleben zu lassen. Alle teilnehmenden Mannschaften vertraten ein afrikanisches Land. Gespielt wurde mit aus Kondomen, Stoff und Kordel selbst hergestellten Bällen und auf mit selbst markierten Mitteln 3 Spielfelder auf dem Schulhof.






Das nötige Wissen hierfür hatten 8 Schülerinnen und  Schüler direkt aus Südafrika mitgebracht. Erst vor kurzem waren sie von einem zweiwöchigen Austausch mit ihrer Partnerschule in Pretoria zurückgekommen. Dort hatten sie bei verschiedenen Straßenfußball-Projekten miterleben können, wie mit einfachsten Mitteln und großer Begeisterung Fußball gespielt wird.



Die komplette Veranstaltung war über die letzen Monate hinweg von den Schülerinnen und Schülern selbst geplant worden. Nima (8. Klasse), Ali (7. Klasse) und ihre Kollegen und Kolleginnen wuchsen dabei über drei Monate in die Organisation einer umfassenden Veranstaltung hinein.

 

Alicia, Schülersprecherin der benachbarten Hauptschule Köln-Nippes, hatte zusammen mit Ali und Nima bereits im April die Fäden für eine Zusammenarbeit im Bereich Straßenfußball und die Teilnahme ihrer Schule gelegt.

Neben der Organisation hatte sich zudem eine Gruppe von Teamern und Teamerinnen gebildet, die sich über den gesamten Vorbereitungszeitraum mit Straßenfußball und ihrer Rolle als Mediatoren beschäftigt haben. Als Straßenfußball-Mentoren übernahmen sie die Vorbereitung der teilnehmenden Mannschaften. Über zwei Wochen hinweg hielten sie in allen Klassen jeweils eine komplette Doppelstunde  zur Einführung in den Straßenfußball ab. Hier erklärten sie die Ursprünge und Regeln von Straßenfußball für Toleranz und ließen ihrer Mitschüler und Mitschülerinnen die Spielwiese in der Praxis ausprobieren. Anschließend sprachen sie mit ihnen über den dahinter stehenden Fairplay-Gedanken und halfen ihnen bei der Gestaltung ihrer landesspezifischen Fußball-T-Shirts.




Das Teamer und Organisationsteam

Am Ende des Turniertages war sich alle einig, dass sich das große Engagement gelohnt hat. „Die Atmosphäre war einmalig“, „die Schule ist richtig zusammengewachsen“ und „das sollte eigentlich zur Selbstverständlichkeit werden und zum Alltag der Schule gehören“ waren drei Aussagen der Schüler-Gruppe. Nach den Schulferien wollen sie an dieser Idee weiterarbeiten.






Dialogzone Global in Laupheim und Weingarten



04-07-2010 | Die Straßenfußball-Weltmeisterschaft des Programms „Integration durch Sport“  vom Landessportverband Baden-Württemberg hat am 04. Juli in Laupheim und am 05. Juli in Weingarten Halt gemacht. Fußball verbindet begleitet diese WM in die verschiedenen Spielorten mit der „Dialogzone Global“ und entwickelt hieraus eine landesweite Ausstellung. In der Dialogzone Global hatten die teilnehmenden Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit Straßenfußball-Südexperte Luis Enrique aus Paraguay intensiv auszutauschen.

Hintergrund ist die Spielweise Straßenfußball für Toleranz“, bei der sich die Mannschaften vor und nach jedem Spiel in der so genannten Dialogzone treffen, um dort Fairplay-Regeln festzulegen und deren Einhaltung nach dem Spiel gemeinsam auszuwerten. Mit der „Dialogzone Global“ wird diese Idee von bei den Veranstaltungen durch Fußball verbindet auch außerhalb des Spielfeldes aufgegriffen und vertieft.

Im Austausch mit Luis Enrique diskutierten die Jugendlichen hier Probleme und mögliche Lösungsideen in ihrer Lebenswelt und verglichen diese mit Problemen von Jugendlichen in Paraguay. Gemeinsam ging es darum Ideen und Visionen zu spinnen, wie der Gedanke eines fairen Umgangs über das Spielfeld hinaus im Alltag und im globalen Zusammenhang gelebt werden kann.


 

Dieser Austausch war nicht nur für die Jugendlichen aus Weingarten und Laupheim eine besondere Erfahrung, sondern auch für Luis-Enrique: „Ich war wirklich sehr überrascht, wie groß das Interesse der Jugendlichen hier an meinem Straßenfußball-Projekt in Paraguay war und wie viele interessante Fragen sie mir auch zur Situation der Jugendlichen dort gestellt haben.“ 

In den Diskussionen wurde auch über den Zusammenhang der Philosophie beim Straßenfußball zur afrikanische Vision von Ubuntu für ein menschliches Zusammenleben erörtert. „Auch beim Thema Ubuntu geht es darum, über das Menschen sein nachzudenken und welche Ziele wir im Zusammenleben verfolgen wollen“, so Luis Enrique.

Auf einer Ausstellungstafel wurden die Gedanken und Ideen der Jugendlichen bereits während des Turniers für die Zuschauer sichtbar gemacht. Nach Ende der Veranstaltungen ergeben die Ausstellungstafeln aller Spielorte die Form des Soccer City Stadiums in Soweto mit einer gemeinsamen landesweite Botschaft (s. auch Artikel weiter unten).








Startschuss für Globales Lernen am BZN in Reutlingen

02-07-2010 | An der Hauptschule des Bildungszentrums Nord in Reutlingen ist am Freitag der Startschuss für die Projektwoche Globales Lernen udn Straßenfußball gefallen. Schüler und Schülerinnen aller Klassen setzen sich über mehrer Tage hinweg mit globalen Fragestellungen rund um die WM in Südafrika auseinander. Hierzu konnten sie sich verschiedenen Projektgruppen zuordnen, die unterschiedliche Module des Lernzirkels Südafrika bearbeiten werden.



Zunächst stand jedoch der Straßenfußball im Mittelpunkt. Luis-Enrique aus Paraguay berichtete über die Bedeutung dieser besonderen Spielweise in der ganzen Welt. "Es ist für mich vor allem der Gedanke des fairen Umgangs miteinander, der Straßenfußball-Projekte aus der ganzen Welt miteinander verbindet" so Luis-Enrique. "Und natürlich, dass der gemeinsame Spaß am Spielen wichtiger als Gewinnen ist."


 

Nach dieser Einführung in die Welt des Straßenfußball freuten sich Schüler des BZN am Mittwoch, den 7. Juli im Rahmen BZN-Straßenfußball-Weltmeisterschaft, diese Spielweise selbst kennen zu lernen. An diesem Tag präsentieren die Schülerinnen und Schüler zudem die Ergebnisse aus ihrer Projektarbeit zu Südafrika.



Wie beim Straßenfußball üblich übernehmen die Jugendlichen des BZN selbst als Teamer die Aufgabe der Mediation bei den Spielen und begleiten die Teams beim Aushandeln der Fairplay-Regeln und der Vergabe der Fairplay-Punkte. Ein Gruppe von 16 Schülerinnen und Schülern aus den Klassenstufen 6-8 durchläuft hierzu aktuell eine Teamerausbildung.



Luis Enrique erläutert die weltweite Bedeutung des Straßenfußballs







Luis-Enrique aus Paraguay stellt sich vor

29-06-2010 | Nach 48 Stunden Reise und pünktlich zur Hauptrunde der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika ist Luis-Enrique aus Paraguay am 25. Juni zu seinem dreiwöchigen Aufenthalt in Deutschland angekommen. Hier stellt er sich kurz vor:



"Hallo, ich heiße Luis-Enrique Gimenez, bin 20 Jahre alt und lebe in Asunción in Paraguay. Dort arbeite ich seit mehr als 4 Jahren für eine Organisation, die Centro para el Desarrollo de la Inteligencia (CDI) heißt. Straßenfußball heißt bei uns „Partidi“. Über die Straßenfußball-Projekte wollen wir die Jugendlichen in ihrer Entwicklung fördern, Werte vermitteln, das Zusammenleben und die Gesellschaft insgesamt verbessern.

 

Ich selbst bin als Straßenfußball-Koordinator und als Teamer in verschiedenen Projekten in ganz Paraguay unterwegs.

 Über mein Straßenfußball-Projekt hatte ich schon öfters die Möglichkeit, andere Länder und Kulturen kennen zu lernen. Das hier ist aber mein längster Aufenthalt. Ich freue mich, dass ich hier in Deutschland sein kann und die Möglichkeit habe, verschiedene Schulen zu besuchen, an denen auch Straßenfußball gespielt wird. Ich freue mich natürlich besonders auf den Austausch mit den Jugendlichen hier. Ich möchte wissen, was sie denken und fühlen, mich mit ihnen austauschen und gemeinsam lernen - und danach diese Erfahrungen wieder an andere Jugendliche in Paraguay weitergeben.“



Luis-Enrique besucht während seiner Zeit in Deutschland eine ganze Reihe von Schulen und führt die von Moncho und Diane begonnene „Dialogzone Global“ fort (s. Bericht weiter unten).

Hierbei tauscht er sich mit Jugendlichen über Straßenfußball in Deuschland und Paraguay, über die afrikanische Lebensphilosophie "Ubuntu" (Menschlichkeit) und globale Zusammenhänge und Visionen aus.






Young Leaders entwickeln didaktische Module zum Globalen Lernen




Nicht nur die Weltmeisterschaft in Südafrika läutet die nächste Runde ein. Die verschiedenen Schulen bereiten seit einigen Monaten fleißig ihre eigenen, lokalen Veranstaltungen vor, die wiederum Teil der deutschlandweiten Projektstaffel Fußball Verbindet sind.

Emiliano, Julia, Diane und Matthias, die im Rahmen des diesjährigen ASA-Programms die Staffel begleiten, entwickeln dafür didaktische Module zum Globalen Lernen in Anknüpfung an die Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika.

 

Ausgehend vom Modul 4 des Lernzirkels Südafrika „Ubuntu heißt Menschlichkeit“ und der Methode Straßenfußball für Toleranz werden an verschiedenen Orten in ganz Deutschland Kinder und Jugendliche in der „Dialogzone Global“ gemeinsam ihre eigenen Regeln des Zusammenlebens definieren und diskutieren können. Dabei wird die Vision von Ubuntu für ein menschliches Zusammenleben über den Straßenfußball mit der eigenen Lebenswelt verbunden. Die thematische Einführung gibt dazu Desmond Tutu höchst persönlich, anhand eines aufgezeichneten Interviews aus dem Lernzirkel.






Dialogzone Global mit den Südexperten in der Scharrerschule Nürnberg



20-06-2010 | "Meine Lebenswelt lokal - meine Vision global" - so lautete das Motto der offenen Dialogzone, in der Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Visionen nachgingen.



Im Rahmen des großen Straßenfußballturniers, dass die Jugendlichen der Scharrerschule selbstständig organisiert hatten, ging es um mehr als nur um Fußball.

Gemeinsam mit den beiden Straßenfußballexperten Diane und Emiliano, die derzeit das Team von KICKFAIR mit ihren internationalen Erfahrungen unterstützen, haben sich die Jugendlichen mit der weltweiten Verknüpfung von Straßenfußball, den verbindenden Werten der Methode und täglichen Mechanismen der Ausgrenzung konkret in ihrer Lebenswelt beschäftigt. Dabei ging es um Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Situation von Jugendlichen in Deutschland, Brasilien und Argentinien.

 

Die Jugendlichen beschäftigten sich dabei insbesondere mit der Frage, welche Lösungsansätze es für Problembereiche in der Kommune gibt, und welche internationalen Erfahrungen dabei helfen können. So haben die Jugendlichen gemeinsam die Stärken an ihrere Schule und innerhalb der Kommune identifiziert, um das Zusammenleben im lokalen Umfeld zu gestalten. In einem weiteren Schritt ging es dann darum, diese Ansätze auf die globale Ebene zu übertragen und eine "Vision" von einer anderen Welt zu formulieren.

Die Inhalte und Ergebnisse des Workshops werden in den kommenden Wochen eine Rolle im Unterricht spielen. Anhand des Lernzirkels Südafrika können die Visionen der Jugendlichen vertieft und weiterentwickelt werden. Dann auf der Grundlage einer tatsächlichen Begegnung auf Augenhöhe und neuen Perspektiven aus der Dialogzone Global.

→  ausführlicher Bericht






Workshopreihe in Bremen



28-04-2010 | Für die Bremer Schülerinnen und Schüler der Integrationsschule Obervieland, des Gymnasiums Vegesack, der Oberschule Findorff und der Gesamtschule Mitte stand die Frage nach dem verbindenden Element des Fußballs im Mittelpunkt ihrer Projekttage. Es ging um den afrikanischen Kontinent, auf dem zum ersten Mal eine Fußballweltmeisterschaft ausgetragen wird, aber auch um Straßenfußball in Argentiniem und Brasilien. Gemeinsam mit den Südexperten Emiliano und Diane bearbeiteten sie Materialien des Lernzirkels Südafrika und präsentierten anschließend stolz ihre Ergebnisse. Nicht nur aufgrund der Fußballweltmeisterschaft und der besonderen Gäste meinten die Schülerinnen und Schüler am Ende des Tages: „Fußball verbindet uns wirklich global!“ Insgesamt knapp 150 Jugendliche aus Bremen erlebten von 26. bis 28. April internationale Workshops anlässlich der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika.

 

Gespannt lauschten sie den Präsentationen der Gäste Emiliano Candino und Diane Sousa aus Argentinien und Brasilien. Beide berichteten von ihrer lokalen Arbeit im Bereich des Straßenfußballs und von ihrem Engagement in ihren Organisationen Cre-Arte und Formacao. Neben diesen spannenden und neuen Einblicken in die Lebenswelt von Emiliano und Diane konnten die Schülerinnen und Schüler typische südamerikanische Integrationsspiele miterleben und gestalten.

Das Modul Dream Team 2010 des neuen Lernzirkels Südafrika fand besonderen Anklang bei den Jugendlichen. Ausgehend von der verbindenden Kraft des Fußballs und der Fußballweltmeisterschaft 2010 setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichsten Fragestellungen zu Ländern Afrikas auseinander.



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Südexperten bereichern die globale Dimension von Fußball verbindet

24-04-2010 | Diane und Emiliano haben bereits viele Erfahrungen mit Straßenfußball gemacht. In ihren Projekten in Brasilien und Argentinien spielt er eine zentrale Rolle. Beide sind Teil des "Fußball verbindet Teams", das die Veranstaltungen an den Schulen begleitet. Bei ihren Besuchen in den deutschen Schulen berichten sie von ihrer Heimat, der Bedeutung des Straßenfußballs und ihren Erfahungen im Projekt. Beide möchten sich an dieser Stelle kurz vorstellen:





"Ich heiße Diane Sousa und bin 18 Jahre alt. Ich bin Brasilianerin und wohne in einer Stadt namens Sao Bento, die in der Region Maranhao liegt, im Nord-Osten Brasiliens. Ich arbeite bei der Einrichtung Formacao, wo wir mit Jugendlichen aus der gesamten Region arbeiten. Indem sie sich beim Straßenfußballprojekt engagieren, erhalten sie die Möglichkeit, eine Ausbildung zu machen und Teil des Jugendforums zu werden."

 

"Hallo! Ich heiße Emiliano Candino, bin 23 Jahre alt und komme aus Argentinien. Ich arbeite für die Organisation Cre-Arte, die mit Menschen mit Behinderung arbeitet. Wir machen gemeinsam verschiedene Workshops, wie beispielsweise Schreinern, Töpfern, Nähen, Theaterspielen, Glasbläserei und viele andere. Cre-Arte ist in Bariloche. Dies liegt in der Region Rio Negro. Bei Cre-Arte arbeite ich bei den Workshops für die Kinder mit, aber ich beteilige mich auch an der Weiterentwicklung der Projekte.
Mit unserer Arbeit möchten wir die individuellen Fähigkeiten der Einzelnen durch die Kunst fördern, durch diese Weise kann eine Integration in die Gesellschaft stattfinden. Außerdem bieten wir Straßenfußball an. Mit dieser Methode schaffen wir Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Einrichtungen, wie z.B. Kickfair. Durch den Straßenfußball können wir die soziale Integration von Jugendlichen befördern."








Dialog mit ASA-Programm von Inwent beim internationalen Symposium von KICKFAIR




Doris Deiglmayr im Gespräch mit Gerardo Niella (CDI, Paraguay), Florian Breimer (KICKFAIR), Emiliano Candino (Cre-Arte, Argentinien),

Pablo Hewstone (Chigol, Chile), Dominique Uwimana (Espérance, Ruanda) (v. li nach re)

April 12-2010   Die Koordinatorin der Süd-Nord Projekte Doris Deiglmayr nutze die Gelegenheit des internationalen Symposiums von KICKFAIR, um sich mit den internationalen Partnern von KICKFAIR über den Bildungsansatz Straßenfußball und das Konzept der internationalen Lernpartnerschaften auszutauschen. In der Vergangenheit wurde das ASA-Programm von KICKFAIR und seinen Partnern bereits modellhaft für den Aufbau von Schulpartnerschaften und die Stärkung globalen Lernens genutzt.

 

Für Doris Deigelmayr ein Best-Practice-Modell der Süd-Nord Zusammenarbeit: „Wir teilen das gleiche Anliegen und verfolgen einen gemeinsamen Weg“, so Deiglmayr im Gespräch.

„Der partnerschaftliche Ansatz und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe liegt auch dem ASA-Programm zugrunde. Hier wird das in der Praxis erfolgreich umgesetzt“, so Deiglmayr weiter. Vor allem überzeuge die Tatsache, dass hier junge Menschen mit auf den Weg genommen werden, die aus internationalen Bildungsangeboten erfahrungsgemäß eher ausgeschlossen bleiben.







Fußball verbindet begleitet „Straßenfußball für Toleranz Weltmeisterschaft 2010“ in Baden-Württemberg und entwickelt eigens eine Ubuntu-Ausstellung



20-04-2010 | Parallel zu der in Südafrika stattfindenden FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 veranstaltet das Programm „Integration durch Sport“ beim Landessportverband Baden-Württemberg eine „Straßenfußball für Toleranz Weltmeisterschaft“ in Baden-Württemberg.

Deutschland gegen Serbien, Südafrika gegen Frankreich, Brasilien gegen Portugal und Kamerun gegen die Niederlande, in den 15 Austragungsorten verwandeln sich die Straßen für einen Tag in „südafrikanische Fußball-Arenen“.

  Fußball verbindet unterstützt in den jeweiligen Spielorten die Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Auseinandersetzung mit „Ubuntu“ und entwickelte dazu eigens eine Ausstellung. Alle Ergebnisse werden auf einer Ausstellungstafel sichtbar gemacht die wiederum zusammen genommen eine gemeinsame, landesweite Botschaft ergeben und die die Form des Soccer City Stadiums in Soweto, in dem die Eröffnung wie auch das Finale der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 ausgetragen werden, darstellen sollen.

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